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Willkommen auf Toilettentrainer.info

Toilettentrainer Erfahrungen

Toilettentrainer für Kinder

Um eines direkt vorweg zu sagen: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unserem Toilettentrainer gemacht. Allerdings ist es wie bei allen Themen was Kinder und deren Entwicklung betrifft, jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell und nicht alle Kindermögen das Gleiche.

Wenn das Kind fast drei Jahre alt ist gibt es ja eigentlich nur zwei Themen. Wie und wann kommt die Schnullerfee und wie bekomme ich mein Kind endlich trocken?

Von allen Seiten prasseln gut gemeinte Ratschläge auf einen ein. Sogar die eigenen Eltern melden sich und verkünden, dass man selber mit drei Jahren trocken war, weil man sonst nicht in den Kindergarten gekommen wäre. Diese Zeiten sind allerdings lange vorbei, heute muss kein Kind mehr trocken sein um im Kindergarten aufgenommen zu werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Zeitlich sollte man sich da am besten nicht festlegen, da man sowohl das Kind als auch sich selber unter Druck setzt. Stattdessen sollte man besser auf Anzeichen des Kindes achten. Wenn die Windeln tagsüber über einen gewissen Zeitraum trocken bleiben, das Kind sich die Hose ohne fremde Hilfe ausziehen kann und es sich zunehmend für den Toilettengang der Eltern interessiert, könnte man darüber nachdenken das eigene Kind von der Windel zu entwöhnen.

Auch kommt es öfter vor dass Kinder den Toilettengang der Erwachsenen imitieren und so auch zu den Großen zählen wollen.

Bei vielen Kindern kommt noch dazu, dass sie sich in der eigenen (vollen) Windeln zunehmend unwohler fühlen und es zudem noch juckt und irgendwie unangenehm ist. Spätestens jetzt sollte man als Eltern darüber nachdenken, ob es nicht sinnvolle wäre den nächsten Schritt zu gehen.

Töpfchen oder Toilettentrainer?

Jetzt steht man vor der Frage ob man lieber ein Töpfchen oder lieber einen Toilettentrainer kauft? Beides ist im Fachhandel bzw. Babymarkt für relativ wenig Geld zu bekommen, wir haben zuerst ein Plastiktöpfchen gekauft, hatten damit aber eher geringfügigen Erfolg.

Zwar wurde sich darauf gesetzt, aber zu mehr hat es leider nicht gereicht da erstens die Beine zu lang waren und zweitens Mama und Papa ja auf die große Toilette gehen. Besonders hygienisch sind die Töpfchen jetzt auch nicht, da man sie nach jedem Geschäft reinigen muss.

Wir haben das Töpfchen dann relativ schnell in die Ecke gestellt und uns einen Toilettentrainer gekauft. Dieser ist sehr schnell zusammengebaut und montiert, man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Toilettentrainer stabil steht und auch der Sitzverkleinerer auf der Toilette nicht wackelt. Wenn sich das Kind nicht wohl fühlt, wird es nicht gerne auf die Toilette gehen.

Wir haben uns damals für ein Modell mit Leiter und Haltegriffen entschieden, so können die Kinder ohne Probleme die Toilette erklimmen. Es gibt auch Toilettentrainer ohne Leiter, da empfiehlt es sich einen kleinen Hocker zu kaufen. (bei einem schwedischen Möbelhaus gibt es einen schönen)

Zusätzlich haben wir im Buchhandel noch zwei Bücher gekauft (Der kleine Klo-König, Zähneputzen, Pipi machen) und sie den Kindern vorgelesen. Diese liebevollen Visualisierungen unterstützen die Kleinen beim Toilettengang, zumal man die Literatur auch auf der Toilette sitzend prima lesen kann. Die Bücher wurden damals nicht mehr aus der Hand gelegt und mussten zu fast jedem Zeitpunkt vorgelesen werden

Routine ist das A und O

Wir haben es dann so gemacht, dass wir den Toilettengang in die tägliche Routine mit eingebaut haben. Direkt nach dem Frühstück wurde zur Toilette gegangen und nochmal vor dem zu Bett gehen. So begreifen die Kleinen den Gang aufs Klo als etwas ganz natürliches. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und man durfte als Eltern beim Toilettengang sogar nicht mehr dabei sein.

Natürlich gab es auch Rückschläge. Als wir die Windel dann tagsüber weggelassen haben ist schon mal das ein oder andere Malheur passiert, man darf sich von diesen kleinen Unfällen aber nicht verunsichern lassen und sollte weiter an seinem Plan festhalten.

Ein noch ganz anderes Thema ist die Nacht. Warum sollten die Kinder nachts eine Windel tragen wenn sie es tagsüber nicht mehr machen? Haben wir uns auch gedacht, aber bis die Kinder nachts wirklich trocken waren, hat es nochmal einige Zeit gedauert. Anfangs haben wir zudem noch einen abwaschbaren bzw. wasserdichten Matratzenschoner gebraucht.

Als die Kleinen dann sogar nachts das erste Mal ohne Unfall durchgeschlafen haben, haben sie am nächsten Morgen eine Belohnung bekommen. Dies war dann wohl noch ein zusätzlicher Motivationsschub und seitdem hat es wunderbar geklappt. Und nicht zuletzt ist der Abschied von der Windel auch ein sehr großer Kostenersparnisfaktor.

Der Toilettentrainer war dann ein ständiger Begleiter, wir haben ihn sogar mir in den Urlaub genommen weil er nicht viel Platz im Auto verbraucht hat.

Fazit

Wir haben sehr gute Toilettentrainer Erfahrungen gemacht. Die Kinder haben sich schnell an den Aufsatz gewöhnt und sind immer gerne zur Toilette gegangen. Der Toilettentrainer kann für den Transport sehr schnell auseinandergebaut werden und bedarf auch keiner speziellen Reinigung.

Beim Bad putzen haben wir ihn einfach mit einem feuchten Tuch und ein bisschen Seife gereinigt.